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Geschichte

Schwester Christiana Mickiewicz, die Gründerin der Gemeinschaft, erzählt über die Anfänge der Gemeinschaft der Jüngerinnen des Kreuzes.

Aus der unverständlichen Liebe der Heiligen Dreifaltigkeit zu uns nimmt Jesus, der Sohn Gottes, des Vaters, durch die Kraft des Heiligen Geistes den menschlichen Körper an, um einer von uns zu werden und unser schweres Schicksal zu teilen, das der Mensch nach der Sünde erlebt. Um zu beweisen, dass Gott seine Kinder immer noch liebt, unternimmt Jesus das Werk der Erlösung. Aus der durchbohrten Seite Christi wird die Heilige Kirche geboren, in der Jesus die Menschen bis zum Ende der Welt retten will. Seine Kinder sind in Seiner Kirche sehr gut, aber es gibt auch so viele Leute, in deren Herzen Dunkelheit wohnt, obwohl das Licht unter uns lebt.

Am 14. August 1982, in Kreuzform legend, gaben die ersten fünf Kandidaten für die neue Gemeinschaft ihr Leben zum Opfer für die Kirche und die Welt, für die ewige Rettung aller verlorenen Kinder Gottes. Am 15. August vertrauten sie Maria ihre Berufung an, indem sie Sie für ihre Mutter wählten und baten Maria um Ihre Unterstützung bei dem großen Werk der Errettung der, durch das Blut Christi erlösten, Kinder Gottes. 
Schwester Christiana erzählt:
Ich erhielt die erste Idee, eine neue Gemeinschaft zu gründen, im Herbst 1973, während ich mich Maria anvertraute. Ich wusste nicht, ob es wirklich Gottes Wille ist, deshalb erlebte ich sieben Jahre lang einen enormen inneren Kampf. Gott antwortete auf meine Fragen nach Seine Wille so, dass ich schwer erkrankte. Er ließ auch eine seltsame Krise zu, in der ich dachte, dass der Moment meines Abschieds von dieser Welt kommen würde. Betroffen stellte ich fest, dass ich sterbe, ohne den Willen Gottes zu erfüllen. Ich war entsetzt, dass ich mein Leben vergeudet hatte, weil ich das Werk, das Gott für mich gerufen hatte, nicht vorgenommen hatte.

Nach einiger Zeit verbesserte sich mein Gesundheit ein wenig und meine Oberin wollte mit mir sprechen (ich war damals Schwester von der Heiligen Familie von Nazareth). Ich war damals stark von den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzil beeindruckt, vor allem vom Dekret über das Laienapostolat. Ich wollte auf den Ruf der Kirche antworten, deshalb hatte ich viele Kontakte mit den Menschen, die ich für Laienapostolat gebildet hatte. Im Gespräch mit meiner Oberin habe ich gehört, dass meine Wirkung nicht mehr an das Charisma von unserer Kongregation passt und vielleicht ich eine neue Kongregation gründen soll. Ich habe alle Genehmigungen von den Nazareth-Schwestern erhalten, um mit der Gründung einer neuen Gemeinschaft  zu beginnen. Im Jahr 1984 hat uns Bischof Kazimierz Majdański in die Diözese Szczecin und Kamień gebracht. 

Unser Ziel ist klar: Es ist notwendig, mit Jesus, durch alle Lebensumstände, in Verbindung zu treten. Durch Seine apostolische Anstrengung, das Ostergeheimnis und die Himmelfahrt führt Er uns in den Himmel. Im äußeren Apostolat wollen wir die Laienapostel so gut wie möglich erziehen, in Übereinstimmung mit der Bitte der Heiligen Kirche und in engem Kontakt mit Maria, der ersten Jüngerin des Kreuzes und der Mutter der Kirche. Die Laienapostel sollen ene gute Zeugnis ihres Lebens geben und die Gute Botschaft in ihren Arbeitsplätzen, Büros, Schulen und in diesen Plätzen, die die Schwestern nicht erreichen, verkündigen.

Es gibt bereits Gruppen von Laien (sie heißen: Jünger des Kreuzes), die nach unserer Spiritualität leben. Es gibt auch viele Menschen, die nicht formal als Jünger des Kreuzes leben, aber Laienapostel sein wollen. Lass sie so viele wie möglich sein! Lass sie Licht für die Welt und Salz für die Erde sein!

UND EINZIGES, WAS WESENTLICH WICHTIG IST: WIR WOLLEN INSTÄNDIG DEN GOTT UM ERNEUERUNG DES LIEBESRECHTES IN DER KIRCHE UND IN DER WELT BITTEN. DAS VERBINDEN WIR SEHR BEWUSST MIT UNSERER OPFER. ES FEHLT IN DER WELT AN LIEBE! UND JESUS HAT UNS UM LIEBE GEBETEN.

Als ich die Gemeinschaft den Jüngerinnen des Kreuzes gründete,  vertraute ich sie Maria für immer an und wollte, dass Sie die Mutter der Gemeinschaft und die Mutter unseres Werks für die Heilige Kirche ist. Ich vertraue und ich weiß, dass die Mutter Jesu und unsere Mutter uns nicht im Stich lassen wird. Sie wird uns helfen, unsere Berufung zu erfüllen, damit wir uns mit dem Gekreuzigten und Auferstandenen verbinden und die Laienapostel erziehen können.

Von der Einführung in die Konstitution und Statuten der Gemeinschaft der Jüngerinnen des Kreuzes:

Das Zweite Vatikanische Konzil las die Zeichen der Zeit in der heutigen Welt, die sich stets wandelt und es zeigte auch die menschlichen Probleme in ihrer gegenwärtigen Form.  Besondere Aufmerksamkeit widmete es der Identität und Mission säkularer Christen in der Kirche und in der Welt.

Unsere Gründerin, Sr Helena Christiana Mickiewicz, als sie noch in der Kongregation der Schwestern der Heiligen Familie von Nazareth lebte, lernte die Lehre des II. Vatikanischen Konzils kennen und insbesondere das Dekret über das Laienapostolat. Gleichzeitig arbeitete sie als Katechetin und erlebte es schmerzlich, dass sich die Menschen vom Gott distanzieren. In Schwester Christiana wuchs  das Verlangen, dass Gott, der uns liebt, auch von allen bekannt und geliebt wird. Die Worte der hl. Paulus: Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt? (Röm 10,13-14) und: Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! (1. Korinther 9,16), sanken tief in das Herz der Schwester und begleiteten sie fortwährend und wurden zur Inspiration für die ergriffenen Handlungen.

Seit 1971 richtete die Schwester viele neuen Gruppen ein. In diesen Gruppen bildete sie die Laien, damit sie Evangelium verkündigen und bereitete sie zum aktiven Apostolat in ihrer Umgebung.

Als im Herbst 1973 Schwester Christiana mit dem Akt der Hingabe an die Mutter Gottes mit den Worten  von Maximilian Kolbe betete: „verwende mich ganz und gar, ohne Vorbehalte, wenn Du es wünscht (...), um ich in deinen Händen ein nützliches Werkzeug sein könnte“, kam plötzlich die Erkenntnis, dass es eine neue religiöse Schwestergemeinschaft entstehen soll, deren Mitglieder alle ihren Schmerzen und Freuden für diejenigen opfern, die fern von Gott sind. Mit der Schwestergemeinschaft soll auch die Laiengemeinschaft verbunden sein.  Schwester Christiana war überzeugt, dass solche Gemeinschaft notwendig ist, aber sie fürchtete auch, ob diese Idee wirklich vom Gott kommt.

Im Jahr 1974 lernte sie die Bewegung der Helfer von Maria die Mutter der Kirche kennen. Diese Bewegung basierte auf einfachen Voraussetzungen und Funktionsweisen und zeigte, dass man am besten der Kirche helfen kann, indem man in Maria vertraut. Die Bewegung erscheint somit als praktische Verwirklichung der Lehre des II Vatikanischen Konzils.

Schwester Christiana war sehr intensiv apostolisch tätig, aber in ihrem Herzen gab es einen sehr schwierigen geistlichen Kampf und ein inneres Gebet für eine angemessene Anerkennung des Gottes Willens. Das dauerte 7 Jahre lang. Sie wurde von ihrem geistlichen Leiter unterstützt und auch von der Vorgesetzte von den Schwestern von Nazareth. Sie ermutigten Schwester Christiana dazu, dass sie eine neue Gemeinschaft gründet. 

1981 teilte Schwester Christiana den Gedanken über eine neue Gemeinschaft mit Barbara Maciejewska. Sie traf Entscheidung, die erste Schwester in der neuen Gemeinschaft zu sein. Bald gab es mehr Mädchen, die sich dieser Arbeit anschließen wollen.

Die ersten Kandidaten versammelten sich zum Gebet in der Nacht vom 14. bis 15. August 1982. Sie betrauten dem Gott ihr Leben als die Opfer für die heilige Kirche und besonders für diejenigen, die fern vom Gott sind. Mit diesem Ereignis begann die historische Existenz der Gemeinschaft. Am 15. August vertrauten die Mädchen ihr Leben in Maria. Am Gründonnerstag 1983, während des Gebets, bekamen die Schwester einen Gedanke, dass sich die neue Gemeinschaft Jüngerinnen des Kreuzes nennen soll.

Im Jahr 1984 nahm der Bischof, Kazimierz Majdański, die Gemeinschaft in die Diözese Szczecin-Kamień an.

Am 1. Dezember 1985 errichtete der Bischof ein Noviziat.

Am Gründonnerstag, den 16. April 1987 bekam der Bischof  von den Schwestern den ersten Exemplar der Verfassung.

Am 22. August 1987 erlaubte der Bischof die Verwendung der vorgelegten Konstitutionen und bezeichnete sie als ein Gesetzbuch der Übergangsgemeinschaft. Als die Konstitutionen in Kraft traten, lagen 5 Schwestern ihre Gelübde ab.

Am 8. 12. 1988 legte Schwester Christiana die ewige Profess in der Gemeinschaft der Jungerinnen des Kreuzes ab, nachdem sie am 23. November 1988 das Dokument des Heiligen Stuhls bekam, das sie von der Profess in der Kongregation der Schwestern der Heiligen Familie von Nazareth entband.

Am Karfreitag 1989 wurde die Gemenischaft mit einem Dekret als Pia unio gegründet. Am 21. November 1992 lagen vier Schwestern ewige Gelübde ab.

Im Laufe der Zeit ist die Gemeinschaft gewachsen: sie ist immer größer, neue Häuser entstehen (auch ein Haus des kontemplativen Gebets), der Umfang der apostolischen Aktivität erweitert sich, Gemeinschaften von Laienjünger des Kreuzes werden geschaffen.

Die Schwestern fuhrten viele Exerzitien, Einkehrtagen fur verschiedenen Gruppen durch. Es zeigte sich also im Laufe der Zeit, dass die Aktivitat bei der Bewegung der Helfer von Maria, der Mutter der Kirche nicht reicht. Immer noch sind aber die Voraussetzungen der Bewegung wichtig:

- Subsidiarität – wir wollen jedem helfen, Erlösung zu erreichen; Haltung der Liebe und Freundlichkeit zu entwickeln

- Marienverehrung – das bewusste und persönliche Mariaanvertrauen, für sie als Eigentum und als Werkzeug zu sein, so dass sie uns benutzen kann;

- Kirchlichkeit - sich bewusst in der Kirche zu engagieren, um die Gemeinschaft in brüderlicher Liebe und Einheit  zu schaffen und sich um ihr Schicksal und ihre Entwicklung zu kümmern; alle Sorgen und Freuden für die Kirche zu opfern

Seit 1987 arbeiteten die Schwestern an Konstitutionen also ans Gesetz der Gemeinschaft. Diese Arbeit war besonders intensiv in Jahren 2000-2010 unter der Leitung von den Vorgesetzten der Gemeinschaft: der Schwester Barbara Maximiliana Maciejewska, dann Sr Ewa Kazimiera Fleran und Sr Lucyna Ancilla Krysmalska.  Im Dezember 2010 fand die letzte Sitzung der Kommission statt und die redaktionelle Arbeit wurde beendet. Weitere Arbeiten am Text fanden unter der Leitung von Gabriel Bartoszewski OFM Cap statt.

Am 29. Januar 2012 fand Eucharistie in der Jakobskathedrale in Stettin statt. Während der Eucharistie wurden, nach dem Dekret des Erzbischofs von Szczecin-Kamień, Andrzej Dzięga, die Konstitutionen zugelassen und sie traten am 25. März 2012 für drei Jahre ad experimentum in Kraft.

Am 14. September 2014, am Fest der Kreuzerhöhung,  fand in der Jakobskatedrale in Stettin, nach der notwendigen Abstimmung mit dem Heiligen Stuhl, die kanonische Errichtung der Gemeinschaft der Jüngerinnen des Kreuzes statt. Erzbischof Andrzej Dzięga, Oberhaupt der Diözese Stettin-Kamień, wo sich das Haupthaus der Gemeinschaft befindet, war dafür verantwortlich. Das bestätigte das Charisma und die Mission des neuen Instituts in der Kirche.

 



Misja

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